Kurz und bündig: Du bist der Stau!

Ich finde den Spruch so unglaublich treffend, geht halt nur so. Am Rad oder zu Fuß oder mit den Öffis:

Wer kann, der darf und soll! 🦔

„The feeling of not-quite-reality is exactly the feeling of being in a catastrophe. If you’ve ever been in a car crash, or in that minor catastrophe called jet lag, you probably know what I mean.“

Morton, all art is ecological

Peitscht uns, tötet uns, trampelt uns nieder, einholen könnt ihr uns erst dort, wo ihr lieben oder geliebt werden wollt.

Ilse Aichinger, Die größere Hoffnung

Erster Akt

Zimmer Fritzens. Elegant und behaglich.

Fritz, Theodor: Theodor tritt zuerst ein, er hat den Überzieher auf dem Arm, nimmt den Hut erst nach dem Eintritt ab, hat auch den Stock noch in der Hand.

Schnitzler, Liebelei

Ich drehte mich halb um und erblickte zum erstenmal Dorian Gray. Als unsre Augen sich trafen, fühlte ich, daß ich blaß wurde. Ein seltsames Gefühl des Bangens überkam mich.

Oscar Wilde, Das Bildnis des Dorian Grey

Und langsam wich alle Kraft aus dem optimistischen Grundsatz, der bisher Odette durch das Leben geleitet hatte: »Man kann mit Männern, die uns lieben, alles anstellen, sie sind so idiotisch.« (Dieser Grundsatz kam in ihrem Gesicht mit demselben Augenzwinkern zum Ausdruck, das etwa Wendungen hätte begleiten können wie: »Keine Angst, es geht nichts entzwei.«)

Marcel Proust, Schwann

Bah jeder zweite Toot ist entweder über Twitter, von Twitter oder über die Unterschiede zwischen dort und da 🥹 was hab ich mir nur für eine timeline gebastelt 😵‍💫

„Jahre später entdeckte ich einen ähnlichen Ort in Palermo, aber er war nicht anatomisch, sondern auf die Unsterblichkeit zur Stunde der Auferstehung spezialisiert, das heißt zu jener Stunde, wenn man dich endlich zum Empfang aufruft.“

Julia Kissina, Frühling auf dem Mond

…. Im Widerspiel des Unmöglichen mit dem Möglichen erweitern wir unsere Möglichkeiten. Daß wir es erzeugen, dieses Spannungs­verhältnis, an dem wir wachsen, darauf, meine ich, kommt es an; daß wir uns orientieren an einem Ziel, das freilich, wenn wir uns nähern, sich noch einmal entfernt.“

Ingeborg Bachmann, Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar
(3/3)

Show thread

…Es ist auch mir gewiß, daß wir in der Ordnung bleiben müs­sen, daß es den Austritt aus der Gesell­schaft nicht gibt und wir uns aneinander prüfen müssen. Innerhalb der Gren­zen aber haben wir den Blick gerichtet auf das Vollkom­mene, das Unmögliche, Unerreichbare, sei es der Liebe, der Freiheit oder jeder reinen Größe. …(2/3)

Show thread

„Nun steckt aber in jedem Fall, auch im alltäglichsten von Liebe, der Grenzfall, den wir, bei näherem Zusehen, er­blicken können und vielleicht uns bemühen sollten, zu er­blicken. Denn bei allem, was wir tun, denken und fühlen, möchten wir manchmal bis zum Äußersten gehen. Der Wunsch wird in uns wach, die Grenzen zu überschreiten, die uns gesetzt sind. Nicht um mich zu widerrufen, son­dern um es deutlicher zu ergänzen, möchte ich sagen:…

„Freiheit ist nichts, was gewährt werden kann: Freiheit wird genommen und gelebt.“

Erich Mühsam

„Das Leben beginnt an Farbigkeit zu verlieren. Jemand muss es zu heiß gewaschen haben, es sitzt nicht mehr richtig.“

Julya Rabinowich, Spaltkopf

„Drum ist in jedem Falle meine Freiheit wichtiger als deine Freiheit je
Meine Freiheit, yes, deine Freiheit, ne
Meine Freiheit ist schon ein paar hundert Jahre alt
Deine Freiheit kommt vielleicht schon bald.“ G. Kreisler, Freiheit

Von: Danger Dan bei Jagoda Marinic,

Zur selben Zeit warteten die BewohnerInnen des ehemals reicheren Nordwesteuropas in stummer Ungläubigkeit auf ein Wunder.

Sibylle Berg,

wien.rocks

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